SASLAB · Projekte und Studien
Projekte und Studien
Klinische Fragestellungen, gemeinsame Forschung und Angebote für Studieninteressierte.
ORAKEL
Beobachtungsstudie · Förderung 2024 bis 31.12.2027
Bei Menschen mit wiederkehrender unipolarer Depression untersuchen wir, ob Audio- und Videomerkmale frühe Veränderungen im Krankheitsverlauf erfassen können. Sechs Termine über 48 Wochen verbinden klinische Untersuchungen mit standardisierten Aufnahmen. Die reguläre Behandlung bleibt unverändert.
Die Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Neuro-Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie wird im Programm Sachsen-Anhalt WISSENSCHAFT – Forschung und Innovation aus EFRE- und Landesmitteln gefördert.
Ablauf und Kontakt für Studieninteressierte · Förderung im Forschungsportal
DZPG und neuroimmune Mechanismen
Aktuelle Förderphase · 01.01.2025 bis 31.08.2030
Im Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG), Standort Halle-Jena-Magdeburg, arbeiten wir an neuroimmunologischen Fragestellungen bei Schizophrenie und depressiven Störungen. Der Magdeburger Beitrag im Teilprojekt JE4 verbindet klinische Kohorten mit Immunzellanalysen, Kandidatenmarkern und Bildgebung.
Untersucht werden unter anderem Funktionen von Neutrophilen und Monozyten, mögliche periphere Entzündungsquellen, biologische Barrieren sowie NfL und IGFBP2. In Kooperation sollen diese Messungen mit klinischen Verläufen und fortgeschrittener Bildgebung zusammengeführt werden. Ziel sind überprüfbare Modelle biologischer Unterschiede und mögliche Ansatzpunkte für spätere klinische Studien.
JE4 ist die Bezeichnung des gemeinsamen Teilprojekts zu Immunmechanismen in der psychischen Gesundheit. Mehrere Arbeitsgruppen tragen dazu bei; Johann Steiner verantwortet den hier beschriebenen Magdeburger Beitrag.
Offizielle DZPG-Website zum Standort · Aktueller Projekteintrag im Forschungsportal
Vorangegangene Förderphase 2023–2025DZPG-CIRC – Immunmechanismen in der psychischen Gesundheit
Der vorherige Förderabschnitt lief vom 01.05.2023 bis 30.04.2025. Im Magdeburger WP3 standen klinische Rekrutierung, Immuncharakterisierung und barrierebezogene Untersuchungen im Mittelpunkt. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit wird in der aktuellen Förderphase weitergeführt.
Früherkennung von Psychosen und FeTZ
Das FeTZ verbindet spezialisierte Versorgung mit Forschung zur frühen Erkennung und Behandlung psychosebezogener Veränderungen. Für eine Abklärung eines möglichen Psychoserisikos ist das FeTZ die geeignete klinische Anlaufstelle.
FeTZ Team
- Prof. Dr. med. Johann Steiner
- ärztliche Leitung
- Dr. Anne Strehlow
- psychologische Leitung
- S. Weigand
- Psychologin
- M. Wiegel
- Ärztin
- G. Meyer-Lotz
- Study Nurse
Informationen und Anmeldung über das FeTZ · fetz@med.ovgu.de · 0391 67-25448
CARE
Studienzentrumsbeteiligung abgeschlossen · Projektlaufzeit 2022–2025
CARE untersuchte eine computergestützte Risikoabschätzung und risikoadaptierte Behandlung bei erhöhtem Psychoserisiko. Magdeburg war als Studienzentrum beteiligt. Der G-BA führt das Gesamtprojekt derzeit mit dem Status „Abschlussbericht wird erstellt“. Die Versorgung im FeTZ besteht unabhängig davon fort.
Weitere laufende Forschungsarbeiten
Zu den aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten gehören NfL/IGFBP2-Analysen, Untersuchungen von Mikroglia in postmortalem Gewebe, Brevican in Serum und Liquor sowie vergleichende Metaanalysen peripherer Immunzellbefunde. Die Forschungsschwerpunkte erläutern die Fragestellungen. Veröffentlichte Arbeiten finden Sie in der Publikationsliste.